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Steuerberater/innen

Einfach gut beraten

Sie sind die Expertinnen und Experten für steuerliche Angelegenheiten. Sie begleiten und unterstützen ihre Mandantinnen und Mandanten bei der Erfüllung steuerlicher Pflichten und vertreten sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

„Im Sinne aller sorgen wir dafür, dass unser wichtiger Beruf ein freier Beruf bleibt.“

Elena Weismann
Vizepräsidentin der Steuerberaterkammer Berlin

Mandatsverhältnis

Gute Aussichten für beide Seiten

Ein erfolgreiches Mandatsverhältnis beginnt häufig mit unserem Suchdienst. Hier sind alle Steuerberater/‑innen Berlins verzeichnet, die Sie nach Spezialgebiet und Tätigkeitsschwerpunkt suchen können.

Der Kontaktaufnahme danach folgt in der Regel ein erstes Gespräch – zum persönlichen Kennenlernen und um den Umfang des Auftrags sowie die voraussichtliche Höhe der anfallenden Gebühren zu bereden. Sollte hierbei eine Steuerberatungsauskunft gegeben werden, können bereits für dieses Erstgespräch Kosten anfallen.

Die Beauftragung mit Ihren steuerlichen Angelegenheiten kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Das Bevollmächtigen zu einer Vertretung gegenüber Finanzämtern oder Finanzgerichten ist jedoch nur schriftlich wirksam. Auch eine Zustellungsvollmacht kann erteilt werden; Schreiben und Bescheide der Behörden gelangen dann direkt zur Steuerberaterin/zum Steuerberater.

Wir empfehlen auf jeden Fall, einen schriftlichen Steuerberatungsvertrag abzuschließen, weil darin der konkrete Auftragsumfang, Kündigungsfristen oder die Höhe des Haftungsbetrags festgehalten werden können.

Erforderliche Unterlagen sollten zeitnah und vollständig an die Steuerberaterin/den Steuerberater übergeben werden, damit eine zügige Bearbeitung und die Einhaltung gesetzlicher Fristen gewährleistet werden kann.

Während der Bearbeitung Ihres Auftrags klärt die Steuerberaterin/der Steuerberater mit Ihnen offene Fragen, weist auf steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten und einschlägige Gesetzesänderungen hin und informiert Sie über den Schriftwechsel mit Dritten, wie etwa Finanzämtern.

Nach Erledigung des Auftrags kann die Steuerberaterin/der Steuerberater die erbrachten Leistungen abrechnen. Sie erhalten die Arbeitsergebnisse und Sie bekommen Ihre Unterlagen zurück.

Der Steuerberatungsvertrag kann beiderseits gekündigt werden.

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Berufsaufsicht

Geschulte Augen, offene Ohren

Die Steuerberaterkammer Berlin überwacht die Einhaltung der Berufspflichten ihrer Mitglieder – darunter versteht man alle Normen, die eine unabhängige, eigenverantwortliche, gewissenhafte und verschwiegene Berufsausübung ohne berufswidrige Werbung vorgeben.

Geht eine Beschwerde gegen eine Steuerberaterin/einen Steuerberater ein, können wir sie/ihn dazu auffordern, Auskunft zu geben, Handakten vorzulegen oder persönlich vorzusprechen. Ist die Verletzung einer Berufspflicht nachgewiesen, sprechen wir eine Rüge gemäß § 81 StBerG aus oder beantragen in schwerwiegenden Fällen die Einleitung eines berufsgerichtlichen Verfahrens. Je nach Schwere der Pflichtverletzung kann es eine Warnung, einen Verweis, eine Geldbuße oder ein Berufsverbot nach sich ziehen.

Was tun, wenn’s Schwierigkeiten gibt?

Treten bei der Zusammenarbeit mit Ihrer Steuerberaterin/Ihrem Steuerberater Probleme auf, sollten Sie zunächst das Gespräch mit ihr/ihm suchen. Ist keine Klärung möglich, dann wenden Sie sich bitte schriftlich an uns, die Steuerberaterkammer Berlin, Wichmannstraße 6, 10787 Berlin. In Ihrer Beschwerde sollten Sie den maßgeblichen Sachverhalt schildern, Unterlagen in Kopie beifügen und Ihre Anschrift angeben. Das Beschwerdeverfahren ist für Sie kostenlos.

Beachten Sie bitte, dass wir bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche nicht behilflich sein können, da dies die Aufgabe der Zivilgerichte ist. Auf Antrag vermitteln wir Sie aber gern bzw. erteilen im Rahmen unserer Möglichkeiten Auskunft über Name, Adresse und Versicherungsnummer der Berufshaftpflichtversicherung der Steuerberaterin/des Steuerberaters, damit Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.

Als Steuerberaterkammer vermitteln wir auch zwischen unseren Mitgliedern und ihren Auftraggeberinnen/‑gebern. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein schiedsrichterliches Verfahren im Sinne der § 1025 ff. ZPO – das heißt, wir können keinen Schiedsspruch fällen, sondern nur auf eine gütliche Einigung zwischen den Parteien hinwirken.

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Honorarbeispiele

1. Beispiel Arbeitnehmer/‑in

Für die Arbeitnehmerin/den Arbeitnehmer wird die Einkommensteuererklärung erstellt; außerdem werden die Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit ermittelt. Sollten weitere Einkünfte erzielt worden sein, werden für ihre Ermittlung weitere Gebühren berechnet.

Jahreseinkommen: 40.000,00 Euro Jahreshonorar
Einkommensteuererklärung 318,30 Euro
Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit 106,10 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 20,00 Euro
Summe netto (zzgl. Ust.) 444,40 Euro

2. Beispiel Freiberufler/‑in

Für die Freiberuflerin/den Freiberufler führt die Steuerberaterin/der Steuerberater die vereinbarten monatlichen steuerlichen Aufzeichnungen. Der Gewinn wird durch eine einfache Einnahmenüberschussrechnung ermittelt. Die Freiberuflerin/der Freiberufler stellt geordnete Belege zusammen und lässt sie monatlich erfassen, damit die Umsatzsteuervoranmeldung erstellt werden kann. Außerdem wird eine betriebswirtschaftliche Auswertung angefertigt, wodurch die Freiberuflerin/der Freiberufler die Geschäftsentwicklung stets im Blick hat.

Jahresumsatz: 80.000,00 Euro Jahreshonorar
Führen monatl. steuerl. Aufzeichnungen inkl. Abgabe der USt.-Voranmeldungen 1.377,60 Euro
Lohnbuchführung (ein Mitarbeiter) 298,00 Euro
Überschussrechnung
Umsatzsteuerjahreserklärung
Einkommenssteuererklärung
Entgelt für Post- und Telekommunikation
582,75 Euro
145,50 Euro
369,00 Euro
100,00 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 2.872,85 Euro
   

3. Beispiel Mittelständischer Betrieb

Im Fall einer GmbH erledigt die Steuerberaterin/der Steuerberater die laufende Finanzbuchführung und besorgt die Lohnbuchhaltung für zehn Mitarbeiter/‑innen mit Festlöhnen. Dazu kommen der Jahresabschluss mit E-Bilanz und Anhang sowie alle notwendigen betrieblichen Steuererklärungen.

Jahresumsatz: 2.000.000,00 Euro Jahreshonorar
Buchführung 14.428,80 Euro
Lohnbuchführung (10 Mitarbeiter) 2.580,00 Euro
Jahresabschluss einschließlich Anhang und E-Bilanz 4.501,10 Euro
Körperschaftsteuererklärung 637,20 Euro
Umsatzsteuererklärung 640,80 Euro
Gewerbesteuererklärung 477,90 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 560,00 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 23.825,80 Euro

4. Beispiel Start-up-GmbH

Im Fall einer Start-up-GmbH kümmert sich die Steuerberaterin/der Steuerberater um die Lohnbuchhaltung für drei Mitarbeiter/‑innen mit Festlöhnen, um die laufende Finanzbuchführung, um den Jahresabschluss einschließlich E-Bilanz sowie um notwendige betriebliche Steuererklärungen.

Einmalige Kosten
  Honorar einmalig
Steuerrechtliche Erstberatung 100,00 Euro
Korrespondenz mit dem Finanzamt (Erfassung, Steuernummer) 120,00 Euro
Eröffnungsbilanz 100,00 Euro
Einrichtung der Finanzbuchführung 80,00 Euro
Einrichtung der Lohnbuchführung 80,00 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 20,00 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 500,00 Euro
Laufende Kosten
Jahresumsatz: 100.000,00 Euro Jahreshonorar
Buchführung 1.486,80 Euro
Lohnbuchführung 694,00 Euro
Jahresabschluss einschließlich E-Bilanz 1.530,00 Euro
Körperschaftsteuererklärung 199,50 Euro
Umsatzsteuerjahreserklärung 171,30 Euro
Gewerbesteuererklärung 199,50 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 560,00 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 4.841,10 Euro

5. Beispiel Start-up-Einzelunternehmen ohne Angestellte

Die monatlichen steuerlichen Aufzeichnungen und die Ermittlung des Gewinns durch eine einfache Einnahmenüberschussrechnung gehören zu den Hauptaufgaben von Steuerberaterinnen und Steuerberatern in der Zusammenarbeit mit nicht buchführungspflichtigen Unternehmerinnen/Unternehmern. Geordnete Belege werden monatlich erfasst, damit die Umsatzsteuervoranmeldung angefertigt werden kann. Als Kurzinformation und Übersicht erhält die Mandantin/der Mandant eine betriebswirtschaftliche Auswertung.

Einmalige Kosten
  Honorar einmalig
Steuerrechtliche Erstberatung 100,00 Euro
Korrespondenz mit dem Finanzamt (Erfassung, Steuernummer) 80,00 Euro
Einrichtung der Finanzbuchführung 80,00 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 20,00 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 280,00 Euro
Laufende Kosten
Jahresumsatz: 30.000,00 Euro Jahreshonorar
Führen monatl. steuerl. Aufzeichnungen inkl. USt.-Voranmeldung 856,80 Euro
Überschussrechnung 304,50 Euro
USt.-Jahreserklärung 145,50 Euro
Gewerbesteuererklärung 145,50 Euro
Einkommensteuererklärung 145,50 Euro
Entgelt für Post- und Telekommunikation 251,36 Euro
Summe netto (zzgl. USt.) 1.849,16 Euro

Ihre Fachberater/‑innen

Fachberater/‑in für internationales Steuerrecht

In allen Fragen rund um die Themen Außensteuerrecht, Doppelbesteuerungsabkommen, Verrechnungspreise sowie Besteuerung von Steuerausländerinnen/‑ausländern in Deutschland bzw. inländischen Steuerpflichtigen im Ausland sind Fachberater/‑innen für Internationales Steuerrecht optimale Ansprechpartner/‑innen.

Bei der Berücksichtigung ausländischer Einkünfte in der inländischen Steuererklärung steht Ihnen die Fachberaterin/der Fachberater mit Rat und Tat zur Seite.

„Fachberater/‑in für Internationales Steuerrecht“ ist eine von uns verliehene amtliche Bezeichnung, die Mitglieder mit erwiesenermaßen überdurchschnittlichen praktischen und theoretischen Kenntnissen auf diesem Gebiet tragen dürfen. Erforderlich sind der Besuch eines 120-stündigen Lehrgangs, die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen sowie der Nachweis, in der Praxis zahlreiche Fälle aus dem internationalen Steuerrecht bearbeitet zu haben.

Fachberater/‑in für Zölle und Verbrauchsteuern

Dafür, diese Fachbezeichnung tragen zu dürfen, brauchen die Bewerber/‑innen Nachweise umfangreicher Kenntnisse in den Bereichen Einfuhrabfertigung, Zolltarifrecht, Zollwertrecht, Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung, elektronische Zollabwicklung unter ATLAS, Zollschuldrecht, Rechtsschutz und Billigkeitsmaßnahmen sowie Straf- und Bußgeldsachen aus dem Bereich Zölle und Verbrauchsteuern.

Wer Unterstützung auf diesem Gebiet benötigt, ist bei Fachberaterinnen/‑beratern für Zölle und Verbrauchsteuern bestens aufgehoben.

„Fachberater/‑in für Zölle und Verbrauchsteuern“ ist eine von uns verliehene Fachbezeichnung, die überdurchschnittliche Kompetenz in den genannten Bereichen garantiert. Um diesen Titel tragen zu dürfen, muss die Anwärterin/der Anwärter einen 120-stündigen Lehrgang besucht und an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen haben; außerdem muss sie/er dafür den Nachweis einer umfassenden Praxiserfahrung in der Bearbeitung einschlägiger Fälle erbringen.

Soziales Engagement

Menschen statt Zahlen

Das Leben und das Lernen stehen bei uns im Mittelpunkt. Daher engagieren wir uns auch gezielt für zwei Organisationen, die genau dies fördern: den Selbsthilfeverein des steuerberatenden Berufs Berlin e. V. und den OSZ Lotis e. V. (Förderverein des Oberstufenzentrums Logistik, Touristik und Steuern Berlin).

Der Selbsthilfeverein

Als Fürsorgeeinrichtung für in Not geratene Mitglieder unserer Kammer wurde 1971 der Selbsthilfeverein des steuerberatenden Berufs Berlin e. V. gegründet – eine Institution, die deutschlandweit einzigartig ist. Der Verein leistet nicht nur einen finanziellen Beitrag, sondern betreut mit der Hilfe von sozialpädagogischen Fachkräften 26 Seniorinnen und Senioren, die aufgrund chronischer Erkrankungen oder Behinderungen Unterstützung benötigen.

Der Schulförderverein

Eine exzellente Ausbildung erfordert nicht nur beste Lehrer/‑innen, sondern auch die beste materielle Basis. Genau darum kümmert sich der Förderverein OSZ Lotis e. V. Er stellt finanzielle Mittel bereit, mit denen die Rahmenbedingungen des Oberstufenzentrums Logistik, Touristik und Steuern Berlin verbessert werden. Unterstützt werden Weiterbildungen der Lehrer/‑innen, Bildungsreisen, die Anschaffung von Unterrichtsmaterialien, Veranstaltungen und vieles mehr.

Und davon profitieren alle zukünftigen Berliner Steuerfachangestellten. Ein großartiges Engagement, das wir natürlich gern unterstützen.

DWS-Verlag

Informationen für die Berufsausübung

Allgemeine Merkblätter und aktuelle Informationsmaterialien

Rechnungsberichtigung, Umsatzsteueranhebung, Kassensysteme, Betriebsprüfung, Geldwäscheprävention – Merkblätter und Checklisten für Ihren Kanzleialltag

Rechnungsberichtigung

Dieses Merkblatt bietet Unternehmern eine zuverlässige Arbeitshilfe, um Rechnungen korrekt auszustellen und Eingangsrechnungen zu prüfen. Es werden die Rechnungsbestandteile beschrieben sowie die typischen Fehlerquellen, ihre Rechtsfolgen und die Möglichkeiten der Rechnungsberichtigung dargestellt. Die enthaltenen Checklisten für die effiziente und sichere Prüfung einer Rechnung unterstützen Ihre Mandanten bei der täglichen Arbeit.

Umsatzsteueranhebung zum 01.01.2021

Sind Ihre Mandanten gut vorbereitet? Die Anhebung der Umsatzsteuer zum 01.01.2021 macht umfassende und recht¬ zeitige Beratung notwendig. Das Merkblatt gibt einen Über¬ blick über die sich aus der Wiederanhebung der Steuersätze auf 19 % bzw. 7 % ergebenden Konsequenzen und zeigt Handlungsnotwendigkeiten auf.

Umsatzsteuer bei Auslandsgeschäften
Grenzüberschreitende Tätigkeiten sind für viele Unternehmen keine Besonderheit mehr. Die umsatzsteuerlich korrekte Behandlung von Auslandsgeschäften wirft dennoch regelmäßig Fragen und Probleme auf. Welche umsatzsteuerlichen Nachweispflichten gelten bei Lieferungen innerhalb der EU? Welche Formvorschriften und Meldefristen sind dagegen bei Lieferungen in Drittlandsgebiete zu beachten? Und wie erfolgt die korrekte Zuordnung der bewegten Lieferung bei innergemeinschaftlichen Reihengeschäften? Mit den folgenden Merkblättern können ärgerliche Umsatzsteuernachforderungen vermieden werden. Sie beantworten kompakt und anschaulich die wichtigsten Fragen zur Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Lieferungen und innergemeinschaftlichen Reihengeschäften. So behalten Sie und Ihre Mandanten den Überblick im Dschungel der Nachweis¬ und Meldepflichten.

Mehr Know-how in Sachen Umsatzsteuer gefragt?
Diese Merkblätter sind neu im Programm:

  • Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht — Voraussetzungen, Rechtsfolgen und Gestaltungsmöglichkeiten (Stand: 09/2020)
    Das Merkblatt erläutert kompakt und anhand zahlreicher Beispiele sowohl die Voraussetzungen der Kleinunternehmereigenschaft als auch die Rechtsfolgen. Es stellt Gestaltungsmöglichkeiten vor und weist auf Risiken hin, die mit der Kleinunternehmereigenschaft verbunden sind.
  • Umsatzsteuer bei Reiseleistungen — § 25 UStG (Stand: 09/2020)
    Die besondere Besteuerung von Reiseleistungen nach § 25 UStG (sog. Margenbesteuerung) betrifft durch die Ausweitung auf den B2B¬-Bereich seit 01.01.2020 deutlich mehr Unternehmen als zuvor. Neben klassischen Reiseveranstaltern sind nun auch Unternehmer betroffen, die die Organisation von Meetings, Incentives, Konferenzen und Messen anbieten. Das Merkblatt erläutert Zweck, Funktionsweise und Voraussetzungen der Besteuerung nach § 25 UStG. Es weist auf die Rechtsfolgen hin, zeigt Handlungsbedarf auf und gibt konkrete Hinweise zur Verbuchung.

Auch beim Thema Kasse und Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) bleibt es spannend:

  • Einzelaufzeichnungspflichten bei Kassen — (elektronische Registrierkassen und offene Ladenkassen) bei Buchführungspflicht und EÜR 
    Verstöße gegen die Einzelaufzeichnungspflichten können dazu führen, dass die Buchführung verworfen wird und es zur Schätzung oder zu anderen Zwangsmitteln kommt. Die Erfüllung der sich aus § 146 Abs. 1 AO ergebenden Einzelaufzeichnungspflicht beim Einsatz von elektronischen Registrierkassen oder einer offenen Ladenkasse ist daher von grundlegender Bedeutung. Welche Anforderungen müssen Steuerpflichtige erfüllen, um dem Gesetz Genüge zu tun? Das aktualisierte Merkblatt informiert Sie ausführlich.
  • Kasseneinnahmen — Fehler vermeiden! Wichtige praktische Hinweise für Betriebe mit hohen Bareinnahmen 
    Ihre Mandanten mit hohen Bareinnahmen können Sie mit diesem Merkblatt optimal über die aktuellen Regeln und Fristen bzgl. der Einführung der Technischen Sicherheitsein¬richtung für Kassen (TSE) informieren. Das Merkblatt gibt zudem einen Überblick über die Einzelaufzeichnungspflichten, die Anforderungen an elektronische Kassen und offene Ladenkassen sowie die weiteren Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung.
  • Erläuterungen zur Kassenabstimmung mit Zählprotokoll für Registrierkassen
    Mit diesem Merkblatt können Sie Ihren Mandanten eine praktische Anleitung zum Ausfüllen des Vordrucks Nr. 1116 „Kassenabstimmung mit Zählprotokoll für Registrierkassen“ an die Hand geben. Darüber hinaus sensibilisiert das Merkblatt für die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung. Es zeigt auf, warum es wichtig ist, die Kasse jeden Tag zu zählen und mit dem Kassenbericht zu vergleichen, auch wenn eine elektronische Registrierkasse eingesetzt wird. Aktuell informiert das Merkblatt zudem über die Fristen zur Umrüstung der Kassen mit einer TSE sowie zur Belegausgabepflicht.

Haben Sie Friseurmandate?

  • Friseur- und Kosmetiker-Beratung — Kassenführung und Betriebsprüfung
    Dieses neue Merkblatt fasst — zugeschnitten auf die Besonderheiten der Friseur- und Kosmetiker-Branche — die wichtigsten Problemfelder der Kassenführung, Rechnungslegung und Aufbewahrungspflichten zusammen. Es informiert über neue Prüfungsmethoden der Finanzverwaltung und die Pflichtinhalte einer Verfahrensdokumentation für diese Branche.

Thema Geldwäscheprävention
Der Gesetzgeber verschärft weiterhin die Regelungen im Kampf gegen Geldwäsche. Die neuen Auflagen unserer Merkblätter enthalten die aktuellen Regelungen:

Beraten und gestalten

  • Verluste bei Kapitalgesellschaften
    Erleidet eine Kapitalgesellschaft Verluste, sind die daraus resultierenden steuerlichen Probleme vielschichtig. Das aktualisierte Merkblatt vermittelt einen ausführlichen Über¬ blick über die zu beachtenden Faktoren und gibt wertvolle Gestaltungshinweise. Es ist eine umfassende Praxishilfe für Fälle verlustbehafteter Kapitalgesellschaften.
  • Umwandlung einer persönlichen Beteiligung in eine Kapitalgesellschaftsstruktur — mit dem Holdingkonzept Steuern sparen
    Die Kommentierte Checkliste erläutert die Funktionsweise einer persönlichen Holdingstruktur und zeigt auf, wie diese buchwertneutral hergestellt werden kann und welche Voraussetzungen und Folgen zu beachten sind.
  • Steuerliche Besonderheiten beim Gesellschafter- Geschäftsführer
    Aufgrund seiner besonderen Stellung und Machtposition sind aus steuerlicher Sicht beim Gesellschafter¬-Geschäftsführer eine Vielzahl von Besonderheiten zu beachten, auch weil diese steuerlich sowohl Arbeitnehmer als auch Gesellschafter sind. Zusätzlich muss hinsichtlich der Gesellschafterstellung danach unterschieden werden, ob sie beherrschende Gesellschafter sind oder nicht. Das neue Merkblatt bringt die wesentlichsten Besonderheiten und Fallstricke beim Gesellschafter¬-Geschäftsführer auf den Punkt.
  • Software im Ertrag- und Umsatzsteuerrecht
    Software ist urheberrechtlich geschützt und tritt in sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen auf. Da viele steuerliche Tatbestände zwischen Dienstleistung, Veräußerung und Rechteüberlassung/Lizenz unterscheiden, ergeben sich mitunter schwierige Einordnungsfragen. Das neue Merkblatt gibt einen Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und erläutert, wie typische Geschäftsvorfälle bilanzsteuerlich, für Zwecke des Steuerabzugs gem. § 50a EStG und der Hinzurechnung gem. § 8 Nr. 1 GewStG sowie umsatzsteuerlich zu beurteilen sind.
  • Unternehmensverkauf
    Die Kommentierte Checkliste bietet Ihnen die Möglichkeit, sich optimal auf den Unternehmensverkauf eines Mandanten vorzubereiten. Sie betrachtet den Verkaufsvorgang aus Sicht des Verkäufers und berücksichtigt dessen Interessenlage. Sie als Berater behalten so alle entscheidenden Faktoren im Blick und können Ihre Mandanten erfolgreich dabei unterstützen, das gewünschte Verkaufsergebnis zu erzielen.
  • Möglichkeiten, Gesellschaften zu beenden, wie z. B. Anwachsung, Liquidation und Verschmelzung
    Regelmäßig ergeben sich in der Praxis Notwendigkeiten, Gesellschaften zu beenden. Unter bestimmten Voraussetzungen können eine Verschmelzung oder eine Anwachsung kostengünstige Alternativen zur endgültigen Gesellschaftsbeendigung (Liquidation) darstellen. Die Kommentierte Checkliste wägt für Sie die Vor- und Nachteile ab und behandelt die entscheidenden zivil- und steuerrechtlichen Aspekte.
  • Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung — Steuergestaltungsmöglichkeiten nutzen
    Für kleine und mittlere Unternehmen bieten die Regelungen zum Investitionsabzugsbetrag und zu den Sonderabschreibungen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Das aktualisierte Merkblatt zeigt Ihnen anschaulich auf, was dabei zu beachten ist.

Ehe und Familie

  • Lohnsteuerklassenwahl — Optimierungsmöglichkeiten
    Der Lohnsteuerklassenwechsel ist ein beliebtes Instrument, um bei Ehegatten ein erhöhtes Nettoentgelt zu erzielen. Mit einer vermeintlich günstigeren Steuerklassenkombination gehen aber häufig Steuernachzahlungen einher. Diese werden von den Mandanten schnell als finanzielle Mehrbelastung empfunden. Rein steuerlich betrachtet, wäre es für die Liquiditätsplanung demnach durchaus empfehlenswert, die Steuerklassenkombination IV/IV beizubehalten. Welche außersteuerlichen Folgewirkungen ein Steuerklassenwechsel jedoch auslösen und inwieweit hier gestalterisch durch Steuerberater und Mandanten gehandelt werden kann, verdeutlicht dieses Merkblatt.
  • Steuerliche Förderung von Familie und Kindern
    Für Familien bestehen unzählige Möglichkeiten Steuern zu mindern. Alle relevanten gesetzlichen Tatbestände und typische Gestaltungen mit Angehörigen im Blick zu behalten, ist eine echte Herausforderung. Nicht zuletzt sorgen der Gesetzgeber und eine lebhafte Rechtsprechung für stets neuen Beratungsbedarf. Unser aktualisiertes Merkblatt stellt überblicksartig die einkommensteuerlichen Förderungen sowie die Begünstigungen im Erbschaft-¬ und Schenkungsteuerrecht dar und gibt wertvolle Hinweise zu individuellen Steuergestaltungen mit Kindern.
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Merkblätter und Informationen zur Corona-Pandemie

Insolvenzantragspflicht, Mitarbeitervergütung, Kurzarbeitergeld – kommentierte Checklisten und Antworten zu praxisrelevanten Fragen rund um Corona.

  • Corona-Krise — Finanzhilfen für Kleinstbetriebe, kleine und mittelgroße Unternehmen (PDF)
    Mit diesem Merkblatt erhalten Sie einen kompakten Überblick sowohl über die steuerlichen Maßnahmen der Bundesregierung zur Abmilderung der Folgen der Pandemie als auch über die aktuellen Möglichkeiten für Unternehmen, Finanzmittel zu erhalten.
  • Corona-Überbrückungshilfe II für KMU — Das müssen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer wissen
    Auch zur Beantragung der Überbrückungshilfe II ist zwingend ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwalt (sog. prüfender Dritter) heranzuziehen. Wir möchten Sie bei dieser Aufgabe sinnvoll unterstützen: Diese Kommentierte Checkliste sorgt dafür, dass Sie als Berater alle wesentlichen Punkte zur Beantragung der neuen Überbrückungshilfe kennen und im Blick behalten.
  • Corona-Überbrückungshilfe II für KMU — Das müssen Mandanten wissen (PDF)
    Die Kommentierte Checkliste unterstützt Sie dabei, alle relevanten Informationen von Ihren Mandanten zu erfragen. Sie können das 4-seitige Papier ausdrucken oder per Mail an Ihre Mandanten weiterleiten.
  • Corona-Krise — Insolvenzantragspflicht — Was ist zu tun? (PDF)
    Welche Fristen und Regelungen gelten aktuell bzgl. der Insolvenzantragspflicht? Wie muss sich die Unternehmensleitung in dieser Krise verhalten? Und welche Initiativen hat der Gesetzgeber ergriffen, um die Auswirkungen der Krise zu lindern oder ihnen zu begegnen? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen rund um die Insolvenzantragspflicht finden Mandanten, kompakt aufbereitet, in diesem Merkblatt.
  • Corona-Krise — Lohnfortzahlung während der Krise (PDF)
    Muss der Arbeitgeber die Vergütung grundsätzlich weiter an die Mitarbeiter zahlen, wenn sein Unternehmen auf Anordnung einer Behörde den Betrieb einschränken oder gar schließen muss? Haben Arbeitnehmer Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn sie unter Quarantäne gestellt wurden oder aufgrund von Kita¬ und Schulschließungen ihre Kinder zu Hause betreuen müssen und nicht arbeiten gehen können? Das aktualisierte Merkblatt beantwortet die wichtigsten Praxisfragen und erläutert Rechte und Pflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
  • Corona-Krise — Kurzarbeitergeld — Praxishinweise für Unternehmen und Kanzleien (PDF)
    In diesem Merkblatt informieren wir Sie kompakt und übersichtlich darüber, welche Voraussetzungen für die Beantragung von Kurzarbeitergeld vorliegen müssen und wie sich das Verfahren für Unternehmen im Einzelnen gestaltet.
  • Corona-Krise — FAQ zum Kurzarbeitergeld (PDF)
    Bis zu welcher Höhe darf der Arbeitgeber Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld an die Mitarbeiter zahlen? Was geschieht, wenn der Arbeitnehmer während der Kurzarbeit erkrankt? Wie errechnet sich der Zuschuss zur Krankenversicherung bei einem privat versicherten Arbeitnehmer? Was gilt bei Urlaub? Muss das Arbeitsverhältnis vor der Kurzarbeit über einen Mindestzeitraum bestanden haben? Was gilt bei einem befristeten Arbeitsverhältnis, was bei geringfügig Beschäftigten und Auszubildenden? In diesem Merkblatt werden die häufigsten Fragen zum Kurzarbeitergeld gesammelt beantwortet. Es kann als Ergänzung zum DWS–Merkblatt Nr. 1929.1 „Corona-Krise — Kurzarbeitergeld — Praxishinweise für Unternehmen und Kanzleien“ genutzt werden.
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Sven Fiedler, Ute Zemann-Zipser und Timo Riegel sitzen an einem

Zahlen, Daten, Fakten

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