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DWS-Online: Seminar/Schulung zum Thema Geldwäsche

Das Seminar befasst sich mit den für Steuerberater geltenden Verpflichtungen nach dem Geldwäschegesetz. Die Inhalte sollen Hilfestellung für die Praxis geben. Neben den durch die GwG-Novelle 2017 eingetretenen Änderungen berücksichtigt das Seminar die in der Folgezeit eingetretenen Gesetzesänderungen.

Hierzu gehören auch die für Steuerberater bedeutsamen Verschärfungen im Zusammenhang mit der Verdachtsmeldepflicht und Regelungen der GwGMeldV-Immobilien. Brandaktuell stellt Ihnen der DWS den seit 18.03.2021 geltenden geänderten Straftatbestand der Geldwäsche vor. 

Referentin: Ass. jur. Annamaria Scaraggi-Kreitmayer 
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden 
Begleitmaterial: Folien und Skript

Mitarbeiterschulung: Mitarbeiterschulung – Geldwäsche in der Steuerkanzlei nach GwG

Die Schulung richtet sich primär an Mitarbeiter, die schwerpunktmäßig mit steuerrechtlichen oder buchhalterischen Aufgaben betraut sind. Es werden die wesentlichen Grundlagen aus dem Geldwäschegesetz sowie die elementaren Geldwäsche-Indikatoren, die durch das neue Geldwäschegesetz von 2020 beherrscht werden sollten, behandelt.

In ca. 90 Minuten wird das Thema Geldwäsche durch verschiedene Interaktionen, Schaubilder und Testfragen nachhaltig vermittelt.

 

Online-Seminar "(Neue) Pflichten für Steuerberater nach dem Geldwäschegesetz"

Das neue Geldwäschegesetz (GWG) bringt auch für Steuerberater eine Vielzahl neuer Pflichten und hat die alten Pflichten neu definiert. So hatten Steuerberater bisher schon die Pflicht zur Identifizierung des Mandanten und zur Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten. Neu ist, dass die Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten nun in den meisten Fälle mit Hilfe des Transparenzregister erfolgen kann. Neu hinzugekommen ist die Pflicht der Steuerberater eine Risikoanalyse zu erstellen undzu dokumentieren, in der sie die in ihrer Praxis vorhandenen Risiken der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung ermitteln und bewerten. Geblieben ist die Pflicht, den Hintergrund bestimmter Geschäftsbeziehungen zu klären, ebenso die Pflicht zur kontinuierlichen Überwachung derselben.

Das neue GWG sieht außerdem vor, dass künftig die Steuerberaterkammern die Einhaltung der Pflichten nach dem GWG durch die Steuerberater überwachen und hierzu anlassunabhängige Kontrollen durchführen. Eine nachhaltige Nicht-Beachtung der Pflichten nach dem GWG kann sogar zum Widerruf der Bestellung eines Steuerberaters führen. Zudem enthält das GWG mittlerweile 64 (!) Ordnungswidrigkeitstatbestände, die Geldbußen bis zu 100.000 € bzw. 1.000.000 nach sich ziehen. Die meisten dieser Ordnungswidrigkeitstatbestände betreffen auch Steuerberater. So stellt es bereits eine Ordnungswidrigkeit dar, wenn ein Steuerberater  vorsätzlich oder leichtfertig keine Risikoanalyse dokumentiert oder diese nicht regelmäßig überprüft und ggf. aktualisiert.